In den 1920er Jahren wurde Wien zu einem internationalen Modell für fortschrittliche Bildungsreformen, das Pädagogen aus der ganzen Welt anlockte, die sein innovatives Schulsystem studierten. Otto Glöckel, Leiter des Schulrates der Stadt und führender Bildungsreformer, hob dieses globale Interesse hervor und verwies auf Besuche von über 200 Pädagogen, darunter 71 aus Amerika und 132 aus Deutschland. Internationale Persönlichkeiten wie Alfred Adler, Anna Freud, Sigmund Freud, Maria Montessori und der französische Pädagoge Ferrière lobten Wiens Ansatz, wobei Ferrière Wien zur "Hauptstadt des Kindes" erklärte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die fortschrittlichen, sozial orientierten Bildungsreformen, die von den Sozialdemokraten in Wien in den 1920er Jahren angeführt wurden, und hebt ihren globalen Einfluss und das Lob internationaler Pädagogen hervor.




