Laut Feldversuchen, die von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung durchgeführt wurden, leiden die weltweiten Reiserträge mehr unter extremen Hitze-Spitzen während kritischer Wachstumsphasen als durch allmähliche Temperaturerhöhungen. Die Studie analysierte Daten aus 214 paarten Beobachtungen in 12 großen Reisanbaugebieten in China, einschließlich sowohl veröffentlichter Forschung als auch neuer Experimente. Diese Ergebnisse zeigen, dass die aktuellen Klimamodelle die Auswirkungen hoher Temperaturen auf die Reiserzeugung unterschätzen, insbesondere wenn sie während der Reproduktionsphase der Pflanzen auftreten, wenn sich Panikeln, Blüten und Körner entwickeln.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen und konzentriert sich auf die Umweltauswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, wobei empirische Daten aus mehreren Studien verwendet werden.





