Europa erlebt aufgrund von anhaltenden Trockenperioden, hohen Sommertemperaturen und aufeinanderfolgenden Hitzewellen im vergangenen Monat beispiellose Dürrebedingungen. Experten schätzen, dass die wirtschaftlichen Verluste bis 2029 jährlich bis zu 126 Milliarden Euro betragen könnten. Große Teile des Kontinents, von Portugal bis Südfinnland, haben unterdurchschnittliche Niederschläge erhalten, was den Flusswasserspiegel verschlimmert, insbesondere in großen Flüssen wie dem Rhein und der Donau. In der Schweiz ist der Genfer See fast ausgetrocknet, was den Tourismus und die Erholung beeinträchtigt. Länder wie Frankreich befürchten ihre schlimmste Maisernte seit 50 Jahren, während Spanien den Zugang der Landwirte zu Bewässerungswasser eingeschränkt hat und die Niederlande spezielle Maßnahmen wegen Wasserknappheit eingeführt haben. Sieben griechische Inseln haben aufgrund der Dürre den Notstand ausgerufen. Die Störungen des Rheins haben die industrielle Produktion in Deutschland beeinträchtigt, was das Wirtschaftswachstum möglicherweise um 0,2 Prozentpunkte reduzieren könnte.
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