Die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar schreibt vor dem Bled Strategic Forum einen Meinungsartikel, in dem sie vor den Gefahren einer Welt warnt, in der "Macht ist Recht" das Völkerrecht, die Menschenrechte und die multilaterale Zusammenarbeit ersetzt. Sie betont die Bedeutung der Verteidigung der regelbasierten internationalen Ordnung und der Nutzung des internationalen Einflusses Sloweniens zur Förderung von Diplomatie, Menschenrechten, Klimaschutzmaßnahmen und gerechteren internationalen Beziehungen. Das Forum, das in sein drittes Jahrzehnt eintritt, wird sich mit kritischen globalen Fragen befassen. Pirc Musar kritisiert den wachsenden Trend des Realismus in der internationalen Politik, bei dem Macht überwiegt Prinzipien, und äußert sich besorgt über die potenziellen Folgen des Verlaufs des Multilateralismus. Sie hebt mögliche Zukunftsszenarien hervor, darunter verstärkte Konflikte, Ressourcenknappheit und Erosion der globalen Bemühungen um die Bekämpfung von Armut und Ungerechtigung.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert Bedenken über den Niedergang der auf Regeln basierenden internationalen Ordnung als Bedrohung für kleinere Staaten wie Slowenien, die sich an fortschrittliche Werte orientieren, die Multilateralismus, Menschenrechte und Diplomatie priorisieren.




