Venezuela hat die Vereinten Nationen offiziell über seine Absicht informiert, sich aus dem Römischen Statut zurückzuziehen, mit dem der Internationale Strafgerichtshof (ICC) gegründet wurde, was eine bedeutende Verschiebung in seiner Außenpolitik bedeutet. Die unter Interimspräsidentin Delcy Rodriguez getroffene Entscheidung wurde von Außenminister Felix Plasencia als "fest und unwiderruflich" bezeichnet, der dem ICC vorwarf, "geographische Voreingenommenheit" zu zeigen, indem er sich auf Länder in Afrika und Lateinamerika konzentrierte. Die USA lobten den Schritt und erklärten, dass der ICC es versäumt habe, Anklage gegen den ehemaligen venezolanischen Staatschef Nicolas Maduro zu erheben. Während der ICC feststellte, dass der Rückzug Venezuelas ein Jahr nach der Benachrichtigung in Kraft treten würde und die laufenden Ermittlungen nicht stoppen würde, schlagen Analysten vor, dass der Schritt einen breiteren Trend des Verschiebens von Bündnissen und Frustration mit dem langsamen Fortschritt der Justiz in Venezuela widerspiegelt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Austritt Venezuelas aus dem Internationalen Strafgerichtshof als eine positive Entwicklung, die mit den Interessen der USA übereinstimmt, und betont das Versagen des Internationalen Strafgerichtshofs, Maduro anzuklagen und das Gericht als "korrupt und wertlos" darzustellen.





