Harald Schmidt, ein bekannter Entertainer, hat beschlossen, seinen Jaguar aufzugeben, nachdem er erkannt hat, dass er nicht mehr fahrfähig ist und teure Reparaturen erfordert. Die Entscheidung spiegelt eine Verschiebung in Richtung Praktikum über eine sentimentale Bindung an sein Auto wider. Schmidt erklärt, dass er kein eigenes Fahrzeug mehr braucht, sondern auf öffentliche Verkehrsmittel wie Züge, Busse und Straßenbahnen setzt. Diese Veränderung wird als Eintritt in die "Rationalität" beschrieben, in der rationale Entscheidungen die emotionale Bindung überwiegen. Der Soziologe Hartmut Rosa erklärt, wie Momente der Klarheit aus sozialen Energieverschiebungen entstehen können, und vergleicht den Prozess damit, sich in die Vernunft selbst zu verlieben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt eine persönliche Lebenswahl einer Persönlichkeit und analysiert sie durch soziologische Konzepte, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen. Es stellt das Ereignis neutral dar und konzentriert sich auf die Argumentation des Einzelnen und nicht auf politische Implikationen.






