Ein 25-jähriger Mann afghanischer Herkunft wurde vom Oberlandesgericht München wegen eines tödlichen Autobombardements während einer Gewerkschaftsdemonstration in München im Februar 2025 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angreifer tötete eine Frau und ihre zweijährige Tochter und verletzte viele andere schwer, von denen einige weiterhin körperliche oder psychische Auswirkungen erlitten haben. Das Gericht befand ihn für doppelten Mord und Mordversuch in 23 Fällen schuldig und bestimmte seine Schuld als besonders schwer, so dass eine vorzeitige Freilassung unwahrscheinlich war. Der Angeklagte hatte behauptet, er habe Menschen in Deutschland als Reaktion auf die Situation in islamischen Ländern angegriffen, aber die Staatsanwaltschaft betrachtete den Angriff als vorsätzliche Zerstörung menschlichen Lebens. Seine Verteidigung plädierte für eine 15-jährige Haftstrafe und psychiatrische Haft wegen möglicher Schizophenie, was das Gericht ablehnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung eines Gerichtsverfahrens, ohne offen eine Seite zu begünstigen. Er enthält die Entscheidung des Gerichts, die Anklagepunkte gegen den Angeklagten, die Verteidigungsargumente und die Begründung sowohl der Staatsanwaltschaft als auch des Gerichts.


