Daisy Bevis, eine 32-jährige Personal Trainerin und Mutter einer dreijährigen Tochter, verdient mit ihrem Ehemann jährlich 39.000 Pfund, doch das Paar steht trotz ihres bescheidenen Haushaltseinkommens ständig vor finanziellen Belastungen.
Als Zöliakie ist die Familie auf glutenfreie Produkte angewiesen, die in der Regel teurer sind. Um dies abzumildern, kauft sie hauptsächlich bei Sainsbury's ein, wo sie Nectar-Punkte für den zukünftigen Gebrauch während der Ferien sammelt. Ihr wöchentliches Lebensmittelbudget beträgt durchschnittlich rund 70 £, was sie durch den Kauf von nicht-markierten Artikeln und die Wahl für kostengünstigere Alternativen, wie z. B. 12 Prozent Fett Rindfleischfleisch anstelle der teureren 5 Prozent Variante, erreicht. Sie friert auch Würstchen für Backup-Mahlzeiten ein und verwendet Rabatt-Aufkleber, die in Geschäften zu finden sind, um die Ausgaben weiter zu reduzieren.
Bevis und ihre Tochter, die leichtere Gerichte bevorzugt, erstellen einfache, nahrhafte Mahlzeiten aus Käse, Schinken und Obst, um die Kosten für formelle Sitzmahlzeiten zu vermeiden. Trotz dieser Bemühungen bleibt die finanzielle Situation der Familie prekär.
Dieses Programm ermöglichte es ihnen, nur den Restbetrag zu zahlen, nachdem die Miete und die Anzahlung des ersten Monats im Voraus gedeckt waren. Die Erfahrung ließ sie jedoch aufgrund unerwarteter Reparaturkosten und der Unfähigkeit, Renovierungen abzuschließen, in Schulden zurück. Als sie sich selbst obdachlos erklärten, fanden sie schließlich einen privaten Vermieter, der bereit war, ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, obwohl der Prozess angesichts ihrer laufenden individuellen freiwilligen Vereinbarung (IVA) eine Herausforderung war, die monatliche Zahlungen in Höhe von 130 £ erforderte. Mit fünf Jahren IVA-Zahlungen und 1.600 £ pro Monat für Wohnen und Versorgungsleistungen kämpft die Familie darum, Gelder für besondere Anlässe oder Notfälle beiseite zu legen.
Vor kurzem wurde Bevis im Internet kritisiert, nachdem sie die Geburtstagsgeschenke ihrer Tochter aus einem Wohltätigkeitsladen bezogen hatte, eine Entscheidung, die eher aus Notwendigkeit als aus Wahl heraus getroffen wurde. Sie nahm sich die Zeit, die gespendeten Spielsachen zu reinigen und vorzubereiten, um sicherzustellen, dass sie für den Anlass präsentativ aussahen. Dieser Ansatz spiegelt ihre breitere Strategie wider, Kleidung, Schuhe und andere wesentliche Dinge zu sparen, da sie glaubt, dass gebrauchte Gegenstände sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bieten.
Die Familie vermeidet unnötige Ausgaben und konzentriert sich stattdessen darauf, ihren derzeitigen Lebensstandard ohne zusätzliche Belastungen aufrechtzuerhalten.
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