Ein neu entdecktes historisches Dokument deutet darauf hin, dass ein von florentinischen Mönchen hergestelltes Heil-Elixier aus dem 19. Jahrhundert Ähnlichkeiten mit der Formel hinter Coca-Cola aufweist, so eine jüngste Enthüllung von Pater Manuel Russo, Rektor des Klosters San Marco in Florenz.
Das Dokument, das als Werbeflyer beschrieben wird, beschreibt eine Mischung, die als vinoso ricostituente bekannt ist und aus 10 Gramm bolivianischen Koka-Blättern und 30 Gramm Kola-Nüssen besteht, die mit Wein gemischt sind. Die Mönche vermarkteten den Trank als Heilmittel gegen körperliche und geistige Erschöpfung, die durch Krankheit und Altern verursacht wird.
Die Formel ähnelt der von John Pemberton, einem Apotheker mit Sitz in Atlanta, der 1886 Kokablätterextrakt mit Kolanüssen vermischte, um einen süßen Sirup zu erzeugen. Aufgrund der lokalen Alkoholvorschriften ersetzte Pemberton Wein durch kohlensäurehaltiges Wasser, was schließlich zur Geburt von Coca-Cola führte.
"Ich möchte keine Klage von Coca-Cola oder ähnlichem anziehen", bemerkte er humorvoll. "Herr Pemberton erfand sein eigenes Rezept und ohne Alkohol... Außerdem produzierten zu dieser Zeit andere Leute diese Art von Medizin mit Koka-Blättern". Andere historische Referenzen deuten auf alternative Inspirationen für Coca-Cola hin.
Laut Russo wurde der Trank für 2 bis 6 italienische Lira verkauft, was weniger als einem Cent in heutigen Euro entspricht, und war sehr begehrt wegen seiner angeblichen Fähigkeit, die mit dem Altern verbundene Müdigkeit zu bekämpfen. Das 1436 in der Via Cavour in Florenz gegründete Kloster San Marco spielte durch seine Apotheke, die 1460 für die Armen eröffnet wurde, eine zentrale Rolle in der Gemeinde.
Russo stellte fest, dass die Archive der Apotheke eine Fülle von Informationen enthalten, darunter Etiketten für reinen Sauerstoff, Cognac und rektifizierten Petroleum-Sprit. Diese Ergebnisse unterstreichen die umfangreiche Palette von Produkten, die zu dieser Zeit verfügbar waren, was sowohl die medizinischen Praktiken als auch den kulturellen Kontext der Ära widerspiegelt.
1 Berichte
The Guardian (World)UnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 82gestern War das Ermüdungs-Elixier der Florentiner Mönche ein Vorläufer von Coca-Cola?Ein Dokument, das in den Archiven des Klosters San Marco in Florenz entdeckt wurde, beschreibt ein medizinisches Elixier aus bolivianischen Kokablättern und Kolanüssen, von dem einige vermuten, dass es die Entwicklung von Coca-Cola beeinflusst haben könnte. Das Rezept, das bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreicht, wurde von den Mönchen verwendet, um ein erholsames Tonikum gegen Müdigkeit herzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert historische Informationen, ohne eine klare Haltung zu irgendeinem politischen Thema einzunehmen.
Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the discovery of a historical document related to an elixir made from coca leaves and kola nuts, which is linked to the early development of Coca-Cola. It cites the primary source document and provides context about the connection to John Pemberton's work. The article
Warum Objektivität (82): The article presents the information in a balanced manner, discussing both the historical significance and the lack of definitive proof connecting the elixir to Coca-Cola. It includes quotes from Father Russo and mentions the potential implications without taking a clear editorial position.
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