In den Chiemgauer-Alpen bei Unterwössen ist ein schwieriger Feuerwehrbetrieb im Gange, da ein Waldbrand im Hochgebirgsgebiet des Hochwand wütet. Das Feuer brach in der Nähe des Lackenbergwands aus und hat die Rettungsdienste aufgrund des abgelegenen und herausfordernden Geländes zu einer groß angelegten Reaktion gezwungen. Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverband Traunstein bleibt die Situation kritisch, da die Feuerwehrleute unermüdlich daran arbeiten, die Flamme einzudämmen.
Am Mittwochabend wurde bei der ersten Alarmanrufe eine bemerkenswerte Rauchwolke auf einer Höhe von fast 1.000 Metern über dem Meeresspiegel beobachtet. Der Brand hat zur vorübergehenden Straßensperrung auf der Bundesstraße 305 geführt, wobei beide Richtungen als Teil der Sicherheitsmaßnahmen blockiert wurden. Die Feuerwehrleute haben Luftressourcen eingesetzt, darunter Hubschrauber, um bei den Löschmaßnahmen zu helfen. Trotz dieser Maßnahmen bleibt die genaue Größe des betroffenen Gebiets und die Ursache des Feuers unklar. Bisher wurden keine Verletzungen unter dem betroffenen Personal gemeldet.
Die Bedingungen zum Zeitpunkt des Feuers werden als ähnlich beschrieben wie bei einem früheren Brand im Saurüsselkopf bei Ruhpolding im Mai, der sich als äußerst schwierig zu kontrollieren erwies und über einen Monat dauerte, um vollständig unterdrückt zu werden.
Ein Shuttle-Service mit Tankern wurde eingerichtet, um die laufenden Operationen zu unterstützen, während drei Hubschrauber seit Mittwochnacht und Donnerstagmorgen aktiv sind. Aufgrund der unzugänglichen Natur der Hochgebirgsregion haben bodengestützte Teams Schwierigkeiten, den Ursprung des Feuers zu erreichen.
Die Kollision ereignete sich in der Nähe des Dorfes Psatha, und der griechische öffentliche Rundfunk ERT zeigt, wie ein Hubschrauber den Rotor des anderen trifft, bevor er explodiert und zu Boden stürzt. Der zweite Hubschrauber schaffte es, eine Notlandung zu machen, obwohl seine Besatzung überlebte. Dieser Vorfall bringt die Gesamtzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Waldbränden in Griechenland auf fünf, nach früheren Berichten über drei Todesfälle von Feuerwehrleuten auf Kreta und dem Peloponnes.
Nach ersten Schätzungen wurden mehr als 10.000 Hektar Wald zerstört, zusammen mit Häusern, Scheunen und landwirtschaftlichen Flächen. Obwohl die Wettervorhersagen für Montag leicht reduzierte Winde anzeigen, warnen Beamte, dass das Risiko von Waldbränden in der Region hoch bleibt. Militärische und zivile Verteidigungskräfte setzen ihre Bemühungen fort, mit schwerer Ausrüstung Brandschutzlinien in den dicht bewaldeten Kitheron-Bergen zu schaffen. Unterstützung wird von Feuerwehrleuten aus Frankreich und Rumänien geleistet.
In Spanien hat sich die Situation verbessert, da spezialisierte Einheiten aus Nordrhein-Westfalen die regionalen Feuerwehrmaßnahmen unterstützen. Über 50 Feuerwehrleute helfen spanischen Kollegen bei der Bekämpfung von Bränden in der nordwestlichen Region Kastilien und León. Aktuelle Operationen konzentrieren sich auf die Identifizierung und Löschung von schwelenden Überresten. In Südfrankreich zündete sich ein neuer Waldbrand in der Nähe von Carcassonne an, nachdem ein Fahrzeug auf der Autobahn in Flammen aufging und innerhalb von Stunden etwa 100 Hektar betraf.
Rund 100 Menschen wurden aus der nahe gelegenen Stadt Cazilhac evakuiert, und auch die Rastplätze am Straßenrand wurden aus Vorsichtsgründen geräumt.
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