Ein Vulkanausbruch am Anak Krakatau hat sechs Flughäfen in Indonesien vorübergehend geschlossen, darunter auch den internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta, was zur Stornierung von über 100 Flügen führte. Passagiere waren gestrandet, wobei Fluggesellschaften wie Singapore Airlines Flugannullierungen ankündigten. Der zwischen Java und Sumatra gelegene Vulkan brach am Freitagabend aus und produzierte eine bis zu 15.000 Meter hohe Aschewolke. Indonesiens Katastrophenhilfebehörde kündigte Pläne an, mit Hilfe von Wolken auszubreiten, um Regen zu erzeugen, der die vulkanische Asche wegspülen könnte, die das tägliche Leben beeinträchtigt. Die Behörden riet den Menschen, Masken und Schutzausrüstung während des Aschefalls zu tragen und Outdoor-Aktivitäten zu vermeiden. Der Fährverkehr fuhr normal fort, aber die Schiffe wurden angewiesen, mindestens drei Kilometer vom Krater des Vulkans entfernt zu bleiben. Die Fischerei wurde eingestellt. Anak Krakatau, "Kind des Tsunamis", der vor einem Jahrhundert in dem Gebiet entstand, das von dem berüchtigten Krakatoa besetzt wurde, verursachte eine bis zu einer Katastrophe, die über 36.000 Menschen tötete.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf eine Naturkatastrophe, vulkanische Aktivität und ihre Auswirkungen auf Infrastruktur und Reisen.





