Ein Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in Indonesien hat den Flugverkehr und den Tourismus stark beeinträchtigt. Nach dem Ausbruch am Sonntag wurden mehrere Flughäfen geschlossen, darunter die beiden internationalen Flughäfen der Hauptstadt Jakarta. Bislang wurden 2300 Flüge gestrichen oder umgeleitet, wodurch rund 270.000 Reisende gestrandet sind. Die dichten Aschewolken, die bis zu 15.200 Meter hoch erreichen, behinderten den Flugverkehr und machten es schwierig, eine genaue Vorhersage für die Dauer der Störungen zu treffen. Obwohl keine Verletzten oder Toten gemeldet wurden, wurden Bewohner und Besucher gebeten, mindestens drei Kilometer Abstand zum Krater zu halten. Der Ausbruch des Anak Krakatau, der aus Überresten des legendären Löchens Krakatau, entstand auch ein Tsunami.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung konzentriert sich auf die objektiven Fakten des Vulkanausbruchs und seine Auswirkungen auf den Flugverkehr und die Bevölkerung. Es wird keine politische Haltung oder Meinung vertreten, sondern lediglich die Situation beschrieben.





