Volkswagen erwägt den Verkauf seiner Motorradmarke Ducati im Rahmen seiner umfassenderen Umstrukturierungsbemühungen im Rahmen des "Zukunftsplans 2030". Ducati, das sich im Besitz der Audi-Division befindet, ist eines von etwa 600 Unternehmen, die im Portfolio von rund 2000 Investitionen von Volkswagen überprüft werden. Die Überprüfung folgt einem "Necessity-to-Own"-Prinzip, bei dem Anteile nur beibehalten werden, wenn sie strategisch, operativ oder rechtlich für das Kerngeschäft im Automobilbereich erforderlich sind. Audi-Chef Gernot Döllner bestätigte die Bewertung in einem Bloomberg-Interview und erklärte, dass die Diskussionen über Ducati zwar Teil des Prozesses sind, aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Der potenzielle Verkauf würde Volkswagen helfen, bis zu 15 Milliarden Euro an Liquidität freizugeben, die für Investitionen in Elektromobilität, Softwareplattformen und Umstrukturierung benötigt wird. Ducati meldete im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 925 Millionen Euro und einen Betriebsgewinn von 52 Millionen Euro, obwohl dieser Rückgang aufgrund von externen Wettbewerbsfaktoren im Vergleich zum Vorjahr schwächer ist, und Unternehmen wie Ducati schätzen Schwanken bei etwa 1,25 Milliarden Euro.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die strategischen Überlegungen von Volkswagen bezüglich des potenziellen Verkaufs von Ducati.





