Feilschen um Handels-KV startet nach drei Jahren ReallohnverlustIn Wien wurden Tarifverhandlungen für etwa 420 000 Beschäftigte und 19 000 Lehrlinge im österreichischen Einzelhandel aufgenommen. Die Gewerkschaft GPA hat spezifische Lohnforderungen zurückgehalten, aber erklärt, dass jede Vereinbarung die rollende Inflationsrate von 3,3 Prozent abdecken muss, und stellt fest, dass frühere Vereinbarungen zu realen Lohnverlusten geführt haben. Derzeit beträgt der Mindestlohn für Verkäufer 2.251 Euro brutto pro Monat, während der durchschnittliche Vollzeitlohn 2.586 Euro brutto beträgt. Die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft, Linda Keizer, hob hervor, dass die Branche im Jahr 2025 einen Anstieg des Betriebsergebnisses um 7,8 Prozent verzeichnete, wobei die Dividendenzahlungen rund eine Milliarde Euro erreichten, was im Gegensatz zur sinkenden Kaufkraft steht. Im Vorjahr wurde eine Lohnerhöhung von 2,55 Prozent vereinbart, trotz einer Inflation von 3 Prozent. Die Metallindustrie, die traditionell die Herbstlohnrunde eröffnet, steht aufgrund eines jüngsten Zweijahresvertrags derzeit außer Verhandlung.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert den Streit, indem er die Kluft zwischen Unternehmensgewinnen und Arbeitnehmervergütung betont und ausdrücklich das Argument der Gewerkschaft anführt, dass steigende Dividenden nicht mit sinkender Kaufkraft übereinstimmen. Die Kommission weist auf den Begriff des "realen Lohnverlusts" hin, der sich aus früheren Vereinbarungen ergibt, und stellt fest, daß die
ORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 4 Std. Verhandlungen über Handels-KV startenDie Tarifverhandlungen für rund 420 000 Beschäftigte und 19 000 Auszubildende im österreichischen Einzelhandel sind begonnen. Gewerkschaftsvertreter der GPA legten ihre Forderungen den Arbeitgebervertretern der Wirtschaftskammer (WKO) in Wien vor, wobei die konkreten Lohnsteigerungszahlen nicht öffentlich bekanntgegeben wurden. Die Gewerkschaft erklärte, dass jede Vereinbarung die in den vergangenen zwölf Monaten zu beobachtende Inflationsrate von 3,3 Prozent abdecken müsse, und stellte fest, dass frühere Vereinbarungen zu realen Lohnausfällen geführt hätten. Aktuelle Daten zeigen, dass das monatliche Mindestbruttogehalt im Vertrieb 2.251 Euro beträgt, während das durchschnittliche Vollzeitbruttogehalt 2.586 Euro beträgt, was für Teilzeitbeschäftigte auf ein Netto-Einstiegseinkommen von 1.237 Euro sinkt. Im Vergleich zum Vorjahr war eine Erhöhung um 2,55% vorgesehen, trotz einer jährlichen Inflation von 3%. Darüber hinaus hat die Metallindustrie bereits zugestimmt, ab dem 1. November Lohnerhöhungen von 1,9 bis 2,1 Prozent zu verhängen, was unter den derzeitigen Inflationsraten liegt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über Arbeitsverhandlungen, in dem eine neutrale Sprache und ausgeglichene Quellen sowohl aus der Perspektive der Gewerkschaft als auch aus der des Arbeitgebers verwendet werden. Sie liefert objektive Wirtschaftsdaten über Löhne und Inflation, ohne dabei aufgeladenen Begriff zu verwenden oder eine klare ideologische Haltung zur angemessenen