Die venezolanische Oppositionsführerin Maria Corina Machado hat erklärt, dass sie sich nicht an den von den USA unterstützten Verhandlungen mit der De-facto-Regierung unter der Führung von Delcy Rodriguez beteiligen wird, die für August geplant sind. In einer gemeinsamen Erklärung mit Edmundo Gonzalez Urrutia, einem Kandidaten für die venezolanischen Wahlen 2024, betonte Machado, dass die Opposition sich nicht an der "Entwurf, Entwicklung und Durchführung" dieser Gespräche beteiligen würde. Die vorgeschlagenen Gespräche wurden von Rodriguez' Übergangsregierung und einigen ehemaligen Oppositionsgesetzgebern aus der Legislaturperiode 2015-2020 eingeleitet, um "die Demokratie zu stärken". Machado argumentierte, dass diejenigen, die hinter der Initiative stehen, ihre Ziele, Methoden und Zeitpläne öffentlich klären sollten. Die Vereinigten Staaten, die die Entfernung des ehemaligen Präsidenten Nicolas Maduro durch eine Militäroperation im Januar unterstützten, sahen dies als einen bedeutenden Schritt zur politischen Versöhnung in Venezuela. Machado bekräftigte auch ihre Unterstützung für Gonzalez Urrutia's Sieg bei den Wahlen 2024, bei denen Maduro umstritten wurde, und zwar durch Anschuldigungen von Wahlbetrug.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Positionen der venezolanischen Opposition und der von den USA unterstützten Initiative, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






