Laut dem World Survey on Tobacco Use in Youth hat ein Drittel der chilenischen Teenager im Alter von 13 bis 15 Jahren mindestens einmal gedampft, wobei 14,8% nikotinhaltige Dampfprodukte im Monat vor der Umfrage verwendet haben. Mädchen zeigen höhere Prävalenzraten als Jungen, was auf gezielte Marketingstrategien von Tabakkonzernen hindeutet, die auf junge Frauen durch aromatisierte Produkte abzielen. Die Autoren kritisieren das Fehlen von Regulierungsmaßnahmen durch die Behörden und stellen fest, dass Dampfen erhebliche Gesundheitsrisiken birgt und zu einer lebenslangen Sucht führen kann. Sie argumentieren, dass die derzeitige Steuerpolitik diese Gefahren nicht angeht, da Dampfprodukte ähnlich wie Milch oder Huhn besteuert werden, und es keine Steuern gibt, die den Einkommen der Jugend und des Konsums senken könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine kritische Perspektive auf die fehlende Regulierung von Dampferzeugnissen, zeigt aber keine offen voreingenommene Sprache oder einseitige Beschaffung.





