Der Artikel behandelt einen Streit um die Kontrolle über IDS Ukraine, einen der größten Flaschenwasserproduzenten in der Ukraine, zwischen der Familie der britischen Theaterproduzentin Liana Patarkatsishvili und den ukrainischen Behörden, die das Unternehmen zu verstaatlichen suchen. Die Familie erbte 2008 nach dem Tod ihres Vaters, des georgischen Geschäftsmanns Badri Patarkatsishvili, der ein Vermögen in Milliardenhöhe aufbaute, einen Anteil von 34%. Russische Investoren, darunter der Milliardär Mikhail Fridman von der Alfa-Gruppe, halten einen Anteil von 49% am Unternehmen. Im Jahr 2022 haben die ukrainischen Behörden die Vermögenswerte des Unternehmens eingefroren, und die staatliche Agentur für Vermögensverwaltung und -wiederherstellung (Arma) wurde mit der Verwaltung beauftragt. Arma steht aufgrund rechtlicher und bürokratischer Hindernisse sowie Widerstand von Aktionären vor der Ernennung eines unabhängigen Administrators. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich Geldwäsche und Veruntung, obwohl das Unternehmen keine Vermögensverwaltung hat, hat die Familie Patarkatsishvili 2008 einen Anteil von 49% am Unternehmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung beider Seiten des Streits, der Bemühungen der ukrainischen Behörden, das Unternehmen zu verstaatlichen, und der Verteidigung der Familie Patarkatsishvili gegen die Vorwürfe dar.




