In Italien sank die Geburtenrate auf das niedrigste Niveau seit 1945, mit nur 355.000 Kindern, die im Jahr 2023 geboren wurden. Laut einem Bericht des italienischen Nationalen Instituts für Statistik (Istat) und der Stiftung für Fruchtbarkeit sind wirtschaftlicher Druck und mangelnde Unterstützung für berufstätige Mütter wichtige Faktoren, die zum Rückgang beitragen. Die Fruchtbarkeitsrate sank auf 1,14 Geburten pro Frau, deutlich unter der 2,1, die zur Aufrechterhaltung der Bevölkerungsstabilität ohne Einwanderung erforderlich ist. Der Bericht hebt die Sorgen der Frauen über finanzielle Instabilität, hohe Lebenshaltungskosten und unzureichende Familienleistungen hervor. Trotz der niedrigen Geburtenrate blieb die Bevölkerung Italiens aufgrund der Einwanderung bei rund 58,9 Millionen stabil, so die französische Nachrichtenagentur AFP.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktenbezogene Daten und Expertenanalysen von Istat und der Stiftung für Fruchtbarkeit und konzentriert sich auf die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die sich auf die Fruchtbarkeitsraten auswirken.






