Der US-Finanzminister Scott Bessent forderte die G20-Nationen auf, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen wie unter der Trump-Regierung, um Handelsungleichgewichte zu beheben, die durch chinesische Importe verursacht werden. Er argumentierte, dass Chinas exportorientierte Strategie, insbesondere bei Elektrofahrzeugen und Halbleitern, das globale Wirtschaftswachstum untergräbt. Bessent warnte, dass US-Zölle zu einer Verlagerung chinesischer Waren auf andere Märkte geführt haben, was die heimischen Industrien schadet. Während die Rolle Chinas anerkannt wird, betonten europäische Beamte wie Valdis Dombrovskis, dass sowohl die USA als auch Europa zu wirtschaftlichen Ungleichgewichten beitragen. Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil verband Handelsspannungen und geopolitische Konflikte, einschließlich des US-Israel-Konflikts mit dem Iran, mit der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In diesem Artikel wird die Haltung der USA zu Handelsungleichgewichten als eine notwendige Maßnahme zum Schutz der inländischen Industrien im Einklang mit der konservativen Wirtschaftspolitik dargestellt.



