Die US- und saudischen Streitkräfte führten gemeinsame Luftangriffe auf iranisch ausgerichtete Milizen im Irak durch, die Basen der Popular Mobilisation Forces (PMF) ins Visier nahmen und mindestens 20 Kämpfer und vier iranische Berater töteten. Die Angriffe, die die erste bekannte Zusammenarbeit zwischen den USA und Saudi-Arabien bei solchen Operationen markieren, waren als Vergeltung für Drohnenangriffe auf saudische Ölanlagen, die aus irakischem Territorium stammen. Während sowohl Riad als auch Bagdad Vorsicht walten lassen, um einen längeren Konflikt zu vermeiden, signalisieren die Angriffe eine Verschiebung der regionalen Dynamik, wobei Saudi-Arabien darauf abzielt, den Einfluss auf iranisch unterstützte Gruppen im Irak zu behaupten, ohne die Spannungen zu eskalieren. Analysten schlagen vor, dass die Operation eine klare Botschaft an den Iran sendet, dass Saudi-Arabien für Handlungen verantwortlich ist, die durch irakische Stellvertreter durchgeführt werden.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Angriffe als notwendige und berechtigte Aktion Saudi-Arabiens und der USA gegen iranische Gruppierungen und betont ihre "Selbstverteidigungs"-Logik und die strategische Botschaft an Teheran.




