Das US-Verteidigungsministerium gab bekannt, dass es 3 Millionen Dollar als Entschädigung an Personen zahlen wird, die vom Havanna-Syndrom betroffen sind, einem mysteriösen Zustand, der von US-Geheimdienstmitarbeitern gemeldet wurde. Die Zahlung erfolgt im Rahmen des Havanna-Gesetzes, das 2021 verabschiedet wurde und darauf abzielt, die Betroffenen zu unterstützen. Der Zustand, der zuerst von US-Spionen in Kuba gemeldet wurde, bleibt unerklärlich, wobei Theorien von der Mikrowellenbelastung bis zur möglichen Verwendung von ausländisch entwickelten Sonar-Waffen reichen. Während die meisten US-Geheimdienste zu dem Schluss kamen, dass es "sehr unwahrscheinlich" ist, dass ein ausländischer Akteur eine neuartige Waffe zur Schädigung von Mitarbeitern verwendet hat, wies ein kleiner Teil der Geheimdienstgemeinschaft die Möglichkeit nicht vollständig zurück. Der Nationale Geheimdienstrat erkannte die Echtheit der gemeldeten Symptome, stellte jedoch fest, dass es keine schlüssigen Beweise gibt, die sie mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Informationen aus mehreren Perspektiven innerhalb der US-Geheimdienste und erkennt sowohl den Mangel an schlüssigen Beweisen für ausländische Beteiligung als auch die Aufrichtigkeit der berichteten Erfahrungen an.





