Die US-Notenbank hielt die Zinssätze dieses Jahr zum fünften Mal unverändert bei und hielt den Zielbereich bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Die Entscheidung folgte einer Abstimmung, bei der neun von zwölf Mitgliedern die Pause unterstützten, während drei für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte stimmten. Die Haltung der Fed spiegelt die laufenden Debatten über die Inflationskontrolle inmitten hoher Energiepreise wider, die durch geopolitische Spannungen, insbesondere den Konflikt im Nahen Osten, ausgelöst wurden. Ökonomen hatten weitgehend Zinssenkungen ausgeschlossen, aber einige hielten eine kleine Erhöhung für möglich. Kritiker argumentieren, dass die Erhöhung der Zinssätze jetzt vorzeitig sein könnte, da die Ursachen der Inflation, wie die Straßenkrise von Hormus, noch nicht gelöst sind. In der Zwischenzeit hat der neue Fed-Vorsitzende Jerome Powell eine feste Haltung gegen die Inflation betont und auf eine potenzielle Verschiebung in Richtung einer strengeren Geldpolitik hingewiesen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Blick auf den Entscheidungsprozess der Fed und hebt sowohl die Argumente für die Aufrechterhaltung der aktuellen Zinssätze als auch die für eine Zinserhöhung hervor.




