Ein US-amerikanischer Bundesrichter hat eine umstrittene Einigung zwischen dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump und dem Internal Revenue Service (IRS) in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar für ungültig erklärt und entschieden, dass die Klage für einen "unangemessenen Zweck" eingereicht wurde. Die im Mai nach einem äußerst umstrittenen Rechtsstreit erzielte Einigung gewährte Trump, seiner Familie und verbundenen Unternehmen einen breiten Schutz vor Steuerprüfungen und schuf ein von Steuerzahlern finanziertes Entschädigungsprogramm für Personen, die behaupteten, sie seien Ziel politisch motivierter Ermittlungen. Das Programm wurde jedoch später aufgrund von Kritik aufgegeben, dass es als "Slush-Fonds für Kriminelle" fungierte. In ihrer Entscheidung erklärte Richterin Kathleen Williams, dass es keinen legitimen Rechtsstreit zwischen Trump und dem IRS gebe, da der Präsident die Kontrolle über die Agentur und das Finanzministerium übernimmt. Sie kritisierte die Justizbehörde für die Überschreitung ihrer gesetzlichen Befugnisse und verwies einen der privaten Anwälte von Trump an die Disziplinarrechtlichen Behörden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung des Gerichts und zitiert die Argumentation des Richters, ohne offen eine der Seiten zu bevorzugen.




