Ein US-Berufungsgericht hat entschieden, dass die Trump-Regierung keine Gedenktafeln zu Sklaverei, Rassismus oder anderen historischen Themen in Nationalparks oder öffentlichen Plätzen wieder installieren muss. Die Entscheidung betrifft eine einstweilige Verfügung einer Richterin aus Boston, die die Regierung angewiesen hatte, solche Denkmäler innerhalb von 21 Tagen zurückzustellen. Das Gericht kassierte diese Verfügung, wodurch die Regierung nicht verpflichtet ist, die Entfernung solcher Gedenktafeln rückgängig zu machen. Zuvor hatten verbandsbezogene Klagen gegen die Maßnahmen der Trump-Regierung, die historische Darstellungen als "rassistisch" bewerten sollten, stattgefunden. Gleichzeitig wurde ein weiteres Gericht in New Orleans die Inhaftierungspraxis der Regierung eingeschränkt, indem festgestellt wurde, dass Migranten nicht länger als 90 Tage festgehalten werden dürfen, ohne eine Anhörung zur Freilassung auf Kaution zu erhalten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über eine rechtliche Entscheidung, die die Politik der Trump-Regierung betreffen, jedoch ohne klare parteipolitische Schwerpunkte oder emotionale Bewertungen.


