Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihre zweiwöchige "ruhige Periode" begonnen, in der Beamte keine öffentlichen Kommentare zur Geldpolitik abgeben können. Während dieser Zeit beurteilen die politischen Entscheidungsträger, ob sie die Zinssätze erhöhen sollen, um die Inflation zu bekämpfen, insbesondere die mit der Nahen Osten-Angebotskrise verbundene energiegetriebene Inflation. Jüngste Arbeitsdaten zeigten ein starkes Beschäftigungswachstum, mit 162.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im August, und die Inflation blieb trotz dieser Zuwächse bei 3,7%. Ökonomen vermuten, dass der Arbeitsmarkt zwar robust ist, die Fed jedoch eher dazu neigt, die Zinsen zu erhöhen, wenn sich die Inflation nicht verbessert. Gouverneur Christopher Waller gab an, dass eine Zinserhöhung nicht garantiert ist und von zukünftigen Inflationsdaten abhängen würde. In der Zwischenzeit hat Präsident Donald Trump den Vorsitzenden der Fed, Kevin Warsh, unter Druck gesetzt, eine Senkung der Zinsen in Betracht zu ziehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Berichterstattung über die potenzielle Zinserhöhung und zitiert sowohl wirtschaftliche Indikatoren, die auf eine mögliche Straffung hindeuten, als auch abweichende Meinungen innerhalb der Fed.





