Die USA deportierten am 17. Juni 2025 über 100 Venezolaner auf einem Rückführungsflug, die erste solche Aktion seit dem verheerenden Erdbeben Ende Juni 2025, bei dem mehr als 6.000 Menschen getötet und große Gebiete Venezuelas zerstört wurden. Die Deportationen hatten sich zuvor aufgrund der Naturkatastrophe verlangsamt, stiegen aber wieder an, nachdem die Trump-Regierung im Oktober 2024 den vorübergehenden Schutzstatus (TPS) für 300.000 Venezolaner beendet hatte. Der jüngste Flug folgte einer Militäroperation im Januar 2025, bei der Präsident Nicolás Maduro gefangen wurde, was zu erneuten Deportationsbemühungen unter dem amtierenden Präsidenten Delcy Rodríguez führte. Zu den erdbebensbedingten Todesfällen gehörten mehrere Venezolaner, die auf einem früheren Rückführungsflug waren, der nur Stunden vor der Katastrophe landete, wobei viele getötet wurden, als ein Hotel, in dem sie übernachteten, zusammenbrach.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Darstellung der geopolitischen und humanitären Aspekte der venezolanischen Abschiebungen, einschließlich der US-Einwanderungspolitik und der internen politischen Entwicklungen Venezuelas.




