Das Stromnetz Kubas brach am Sonntag vollständig zusammen und stürzte die Insel erneut in die Dunkelheit. Dies folgt auf eine Reihe von totalen Zusammenbrüchen des Stromsystems Kubas, seit die USA ein Energieembargo verhängt haben, das die regelmäßigen Treibstofflieferungen an Kraftwerke eingestellt hat. Darüber hinaus kündigte der US-Senator Marco Rubio kürzlich neue Sanktionen an, die auf neun Unternehmen und zwei hochrangige Beamte ausgerichtet sind, die mit dem Energiesektor in Verbindung stehen. Diese Maßnahmen setzen den Druck fort, der im Januar begann, nachdem die amerikanischen Streitkräfte den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen nahmen und die Kontrolle über Venezuelas Öl übernahmen, einen langfristigen Energieverbündeten Kubas. Präsident Donald Trump erklärte damals, dass Kuba "einfach fallen" würde, und Ende Januar unterzeichnete er eine Exekutivverordnung, in der er mit Zöllen gegen Länder drohte, die Öl nach Kuba liefern, wodurch die Blockade effektiv besiegelt wird. Schätzungen deuten, dass diese Maßnahmen den Ölfluss auf die Insel um 80 bis 90 Prozent reduziert haben.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Situation durch eine Linse, in der die Maßnahmen und Sanktionen der USA gegen Kuba hervorgehoben werden und sie als vorsätzliche Bemühungen zur Untergrabung des kubanischen Regimes dargestellt werden.





