Ein US-amerikanisches Bundesberufungsgericht entschied gegen die Politik der Trump-Regierung zur "Entfernung aus Drittstaaten", die die schnelle Abschiebung von Migranten in fremde Länder erlaubt. Das 1. Berufungsgericht in Boston bestätigte eine frühere Entscheidung, die die Politik für rechtswidrig hielt und erklärte, dass Migranten vor der Abschiebung sinnvolle Möglichkeiten haben müssen, Sicherheitsbedenken zum Ausdruck zu bringen. Das Urteil, das nun dem Obersten Gerichtshof vorgelegt werden könnte, basierte auf einer Sammelklage, in der Verstöße gegen das ordnungsgemäße Verfahren angefochten wurden. Während das Gericht einen Teil des Urteils in Bezug auf die Verfahrensvorschriften aufhob, verstärkte die Entscheidung den rechtlichen Schutz vor willkürlichen Abschiebungen. Die Trump-Regierung plant, gegen das Urteil Berufung einzulegen, und die Politik wurde bereits zweimal vor dem Obersten Gerichtshof angefochten. Kritiker argumentieren, dass das Programm die Grundrechte verletzt, während die Regierung behauptet, dass es mit den Interessen der nationalen Sicherheit übereinstimmt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung als rechtlich fehlerhaft und ethisch fragwürdig und betont die Berechtigung des ordnungsgemäßen Verfahrens und die Menschenrechte.





