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Untersuchung Finanzkontrolle – Wenn im Abstimmungsbüchlein falsche Zahlen stehen
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Untersuchung Finanzkontrolle – Wenn im Abstimmungsbüchlein falsche Zahlen stehen

Der Artikel befasst sich mit einer Schweizer Bundesuntersuchung zur Genauigkeit der nationalen Referendumprognosen und hebt vergangene Fehler hervor, wie die Aufhebung der Abstimmung 2016 zur Abschaffung der Heiratssteuerstrafe aufgrund von Fehleinschätzungen. Das Bundesprüfungsamt (EFK) hat in drei von sieben untersuchten Referendumdokumenten Mängel festgestellt, darunter veraltete Daten und unzureichende Transparenz in Bezug auf Unsicherheiten. Es stellt fest, dass finanzielle Auswirkungen häufig betont werden, während soziale und ökologische Auswirkungen oft übersehen werden. Das EFK empfiehlt, mehr Datenexperten einzubinden, die Qualitätskontrolle zu verbessern und die Transparenz zu erhöhen, indem Annahmen und Daten, die in Projektionen verwendet werden, offengelegt werden.

Im Juli 2026 veröffentlichte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in der Schweiz Ergebnisse, die erhebliche Mängel in den in öffentlichen Referenden verwendeten Prognosen der Bundesregierung aufdeckten. Die Untersuchung wurde vom Bundesrat nach wiederholten Vorfällen ungenauer Prognosen in den vergangenen Jahren eingeleitet.

Dieser Fehler führte zur Ungültigkeit der Abstimmung und markierte damit den ersten und bisher einzigen Fall, in dem ein nationales Referendum in der Schweizer Geschichte für nichtig erklärt wurde.

Die EFK untersuchte sieben Referenden und fand Probleme in drei von ihnen. Zu den identifizierten Problemen gehörten veraltete Zahlen, die in den Abstimmungsmaterialien verwendet wurden, und unzureichende Transparenz in Bezug auf Unsicherheiten in den Projektionen. Diese Mängel erschwerten es den Wählern, die Zuverlässigkeit der ihnen präsentierten Informationen genau zu beurteilen. Die Prüfung hob auch hervor, dass sich die Bundesregierung bei der Erstellung ihrer Prognosen häufig auf die finanziellen Auswirkungen konzentrierte, während andere wichtige Aspekte wie soziale und ökologische Auswirkungen vernachlässigt wurden.

Zum Beispiel enthielten weniger als fünf Prozent der geprüften Dokumente Vorhersagen über Umweltauswirkungen, obwohl sie für viele politische Vorschläge von Bedeutung sind.

Der EFK schlug mehrere Empfehlungen vor, um die Genauigkeit und Transparenz zukünftiger Projektionen zu verbessern. Er schlug vor, mehr Datenexperten in den Prozess einzubeziehen und Qualitätskontrollmaßnahmen zu verbessern, einschließlich der Implementierung eines strengen Zwei-Personen-Überprüfungssystems. Darüber hinaus forderte der Bericht eine größere Offenheit darüber, wie diese Projektionen entwickelt werden und wie zuverlässig sie sind. Um Fachleuten die Möglichkeit zu geben, die Berechnungen zu überprüfen, empfahl der EFK, die zugrunde liegenden Daten und Modelle öffentlich zugänglich zu machen, wann immer dies möglich ist. Dies würde eine unabhängige Kontrolle ermöglichen und dazu beitragen, dass die in Referenden verwendeten Zahlen sowohl genau als auch transparent sind.

Der Bundesrat reagierte positiv auf die Ergebnisse, erkannte die Notwendigkeit von Verbesserungen an und unterstützte die allgemeine Ausrichtung der Empfehlungen. Angesichts der derzeitigen Haushaltszwänge betonte er jedoch, dass die Umsetzung dieser Änderungen innerhalb der bestehenden Ressourcenlimits erfolgen sollte. Diese Antwort deutet zwar auf eine Bereitschaft hin, die aufgeworfenen Probleme anzugehen, deutet aber auch darauf hin, dass der Fortschritt allmählich und vorsichtig sein könnte.

Die Enthüllungen haben Diskussionen über die Rolle der Datengenauigkeit in demokratischen Prozessen ausgelöst. Da Referenden eine zentrale Rolle in der schweizerischen Regierungsführung spielen, ist es entscheidend sicherzustellen, dass die Bürger verlässliche Informationen erhalten.

Im Hinblick auf die Zukunft wird sich der Fokus wahrscheinlich auf die schrittweise Umsetzung der Empfehlungen des EFK verschieben. Dies beinhaltet die Schulung von Beamten in besseren Datenverarbeitungspraktiken und möglicherweise die Überarbeitung interner Verfahren, um ähnliche Fehler in der Zukunft zu vermeiden. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Integrität von Referenden könnte davon abhängen, ob diese Reformen zu messbaren Verbesserungen der Genauigkeit und Transparenz der den Wählern zur Verfügung gestellten Informationen führen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu bestimmen, wie effektiv der Bundesrat diese Bedenken angehen kann, während er die Komplexität der Haushaltsbeschränkungen bewältigt.

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Untersuchung Finanzkontrolle – Wenn im Abstimmungsbüchlein falsche Zahlen stehen

Der Artikel befasst sich mit einer Schweizer Bundesuntersuchung zur Genauigkeit der nationalen Referendumprognosen und hebt vergangene Fehler hervor, wie die Aufhebung der Abstimmung 2016 zur Abschaffung der Heiratssteuerstrafe aufgrund von Fehleinschätzungen. Das Bundesprüfungsamt (EFK) hat in drei von sieben untersuchten Referendumdokumenten Mängel festgestellt, darunter veraltete Daten und unzureichende Transparenz in Bezug auf Unsicherheiten. Es stellt fest, dass finanzielle Auswirkungen häufig betont werden, während soziale und ökologische Auswirkungen oft übersehen werden. Das EFK empfiehlt, mehr Datenexperten einzubinden, die Qualitätskontrolle zu verbessern und die Transparenz zu erhöhen, indem Annahmen und Daten, die in Projektionen verwendet werden, offengelegt werden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Feststellungen und Empfehlungen des Bundesprüfungsamtes, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 85): This article provides detailed background on past errors, including the annulment of the marriage penalty repeal vote, and cites the EFK report directly. It maintains neutrality by presenting facts without overt bias, though it emphasizes the importance of transparency and accuracy.

Tages-Anzeiger logoTages-AnzeigerUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 70vorgestern
Röstis Leute haben falsch gerechnet: Über eine Milliarde zu wenig angegeben: Abstimmungs­büchlein zum Autobahnausbau war fehlerhaft

Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Bevölkerung vor einer Volksabstimmung über die Erweiterung der Nationalstraßen und anderen Volksabstimmungen falsch informiert wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer Untersuchung über Fehlinformationen bei öffentlichen Referenden vorgestellt, ohne jedoch eine klare ideologische Haltung einzunehmen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): The article reports on an investigation showing incorrect figures in referendum ballots, aligning with the cross-source consensus. It mentions the federal council’s commitment to improvement, but uses emotionally charged language like 'falsch gerechnet' and implies public misinformation without prov

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