Eine Regierungsangestellte der Casa Rosada bezeugte vor der Justiz, dass sie Manuel Adorni ihre Kreditkarte geliehen habe, um einen hochwertigen Gaming-Monitor im Wert von über 2,1 Millionen US-Dollar zu kaufen. Der ehemalige Stabschef zahlte den Betrag später in bar zurück. Dieses Zeugnis wurde in eine Untersuchung unter der Leitung des Staatsanwalts Gerardo Pollicita aufgenommen, die darauf abzielt, festzustellen, ob Adorni die Kreditkarten von Kollegen benutzte, um bestimmte Käufe unter seinem Namen zu vermeiden. Adorni und seine Frau gaben innerhalb eines Jahres 85 Millionen Pesos mit solchen Karten aus. Der Fall untersucht auch andere ähnliche Transaktionen, darunter den Kauf von zwei Projektoren im Wert von rund 1,8 Millionen US-Dollar, die jeweils mit Karten eines anderen Beamten, Luis Enrique Aluju, bezahlt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert die Untersuchung so, dass sie auf den möglichen Missbrauch öffentlicher Ressourcen durch Beamte abzielt und sich mit der fortschreitenden Untersuchung von Korruption in Einklang bringt.






