ON
← Zurück zum Feed
UN: Menschenhandel für Online-Betrug nimmt rasant zu
World🏛️ PolitikMittevor 27 Tagen

UN: Menschenhandel für Online-Betrug nimmt rasant zu

Laut einer Studie der Vereinten Nationen (UN) wird der Menschenhandel für Online-Betrug rapide stärker. Die UN-Organisation für Migration (IOM) meldet, dass jährlich hunderttausende Menschen von Menschenhändlern für Online-Betrug missbraucht werden. Diese Personen werden unter falschen Versprechen überwiegender guter Arbeitsplätze ins Ausland gelockt, dort eingesperrt, überwacht und gezwungen, an betrügerischen Maschen teilzuhaben. Die IOM beschreibt dies zusammen als eine der schnell wachsenden Formen des Menschenhandels. Die Zahl der Betroffenen ist in den letzten Jahren stark gestiegen, wobei nicht alle Opfer direkt von Menschenhändlern sind. Neue Zielgruppen sind Akademiker mit guter Englischkenntnis, besonders aus Afrika, die oft verzweifelt nach Arbeitsplätzen suchen. IOM hat zwischen 2022 und 2025 mehr als 3500 Menschen aus 39 Ländern unterstützt, die gegen ihre betrügerischen Aktivitäten in solchen Betrugszentren gefangen werden. Die IOM warnt, dass über 114,1 Millionen Menschen auf Medien geschätzt wurden.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) werden Menschen mit falschen Versprechungen gut bezahlter Arbeit im Ausland gelockt, nur um inhaftiert, überwacht und gezwungen zu werden, an betrügerischen Systemen teilzunehmen. Am Welttag gegen Menschenhandel am 30. Juli stellte die IOM eine neue Strategie vor, die darauf abzielt, gefährdete Bevölkerungsgruppen vor einer solchen Ausbeutung zu schützen.

Die Zahlen zeigen einen starken Anstieg in den letzten zwei bis drei Jahren, so IOM-Chefin Amy Pope, die schätzt, dass derzeit rund 300.000 Menschen weltweit in diesen Einrichtungen arbeiten. Nicht alle von ihnen sind Opfer von Menschenhändlern, bemerkt sie. Ein neuer Trend beinhaltet die Ausrichtung auf Personen mit starken Englischkenntnissen und Hochschulabschlüssen, zunehmend aus Afrika. Viele sind verzweifelt auf Arbeit angewiesen und prüfen die Stellenangebote nicht sorgfältig. Einige werden ermutigt, mit Touristenvisa in entfernte Länder zu reisen, eine rote Fahne für potenzielle Ausbeutung.

Zuvor waren Menschenhändler oft auf Personen mit geringer Bildung ausgerichtet, die sie zur Prostitution oder zu langen, unmenschlichen Schichten auf Fischerbooten zwangen. Jetzt hat sich der Fokus jedoch auf gebildete Personen verlagert, insbesondere auf Personen aus Regionen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Zwischen 2022 und 2025 hat die IOM über 3.500 Menschen aus 39 Ländern unterstützt, die gegen ihren Willen in solchen Einrichtungen festgehalten wurden, hauptsächlich aus Indonesien, Bangladesch und Kenia. Überlebende haben berichtet, dass sie Folter und sexuelle Ausbeutung erlitten haben, oft bedroht und geschlagen wurden und während ihrer Reise Schulden bezahlen mussten. In einigen Fällen wurden Familien zu Hause durch Drohungen erpresst.

Die IOM arbeitet mit Überlebenden zusammen, die das Problem auf Social-Media-Plattformen melden, um andere zu alarmieren und weitere Opfer zu verhindern. Der Anstieg dieser Form des Menschenhandels unterstreicht die zunehmende Raffinesse krimineller Netzwerke, die online tätig sind. Da digitale Plattformen stärker in das tägliche Leben integriert werden, bieten sie auch neue Wege für die Ausbeutung. Die Opfer sind oft sowohl physisch als auch digital isoliert, was sie zu leichteren Zielen macht. Die neue Strategie der IOM beinhaltet eine verbesserte Überwachung der Online-Rekrutierungspraxis, verbesserte Unterstützung für Überlebende und eine stärkere internationale Zusammenarbeit zur Demontage dieser Netzwerke.

Es werden Anstrengungen unternommen, um das Bewusstsein für solche Schemata zu schärfen und schutzbedürftige Menschen vor der Gefahr zu schützen.

1 Berichte

heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 27 Tagen
UN: Menschenhandel für Online-Betrug nimmt rasant zu

Laut einer Studie der Vereinten Nationen (UN) wird der Menschenhandel für Online-Betrug rapide stärker. Die UN-Organisation für Migration (IOM) meldet, dass jährlich hunderttausende Menschen von Menschenhändlern für Online-Betrug missbraucht werden. Diese Personen werden unter falschen Versprechen überwiegender guter Arbeitsplätze ins Ausland gelockt, dort eingesperrt, überwacht und gezwungen, an betrügerischen Maschen teilzuhaben. Die IOM beschreibt dies zusammen als eine der schnell wachsenden Formen des Menschenhandels. Die Zahl der Betroffenen ist in den letzten Jahren stark gestiegen, wobei nicht alle Opfer direkt von Menschenhändlern sind. Neue Zielgruppen sind Akademiker mit guter Englischkenntnis, besonders aus Afrika, die oft verzweifelt nach Arbeitsplätzen suchen. IOM hat zwischen 2022 und 2025 mehr als 3500 Menschen aus 39 Ländern unterstützt, die gegen ihre betrügerischen Aktivitäten in solchen Betrugszentren gefangen werden. Die IOM warnt, dass über 114,1 Millionen Menschen auf Medien geschätzt wurden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über ein global relevantes Problem, ohne klare politische Prägung oder parteiliche Einstellung. Er erwähnt verschiedene Regionen und Organisationen, aber gibt keine bewertende Haltung oder politische Agenda wieder.

Warum Faktentreue (85): The article cites the IOM as a primary source and reports on their findings regarding the rise in human trafficking for online fraud. It provides specific numbers such as 300,000 people working in such centers and estimates of financial losses up to $114.1 billion. These figures align with the cross

Warum Objektivität (78): The article presents information in a straightforward manner but uses emotionally charged terms such as 'Ausbeutung' (exploitation) and 'verzweifelt' (desperate), which may influence reader perception. While it acknowledges different victim profiles (e.g., academics vs. less educated individuals), i

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen