Die kolumbianische Regierung hat einen Tag vor dem Ende ihrer Amtszeit ein Dekret zur Regulierung des Kohlenstoffkreditmarktes erlassen. Die Verordnung wurde von verschiedenen Sektoren aufgrund rechtlicher Unklarheiten angefordert, die Unregelmäßigkeiten in Projekten im Zusammenhang mit Transparenz, Doppelrechnung und Konflikten der Gemeinden verursachten. Das Dekret benennt das Umweltministerium als koordinierende Einheit und erteilt ihm die Befugnis, technische Richtlinien festzulegen, Methoden zu definieren und den Markt zu überwachen. Es erfordert, dass Projekte verifizierte Emissionsreduktionen oder Gasentnahmen nachweisen, lokale Gemeinschaften und indigene Gruppen einbeziehen und die Einhaltung nationaler Klimaziele gewährleisten. Das Dekret ermöglicht auch verlängerte Projektzeiten und enthält aktualisierte national festgelegte Beiträge (NDC 3.0) zur Anpassung an die Klimaziele.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die regulatorischen Änderungen als eine staatliche Maßnahme, die sich mit langjährigen Anfragen verschiedener Sektoren befasst.






