Die britische Finanzministerin Emma Reynolds betonte, dass das Vereinigte Königreich eine "pragmatische Beziehung" zu China pflegen und sich auf die Zusammenarbeit konzentrieren wird, wenn möglich, während es sich mit globalen Handelsungleichgewichten befasst. Während eines Interviews mit Reuters bei der G20-Finanzministerversammlung erklärte Reynolds, dass das Vereinigte Königreich den offenen Handel und die Prinzipien des freien Marktes unterstützt, was im Gegensatz zu dem Vorstoß des US-Finanzministers Scott Bessent für erhöhte Handelsbarrieren gegen chinesische Importe steht. Bessent argumentierte, dass die "Zollmauer" der Trump-Ära dazu führte, dass chinesische Waren die internationalen Märkte überschwemmten und andere Nationen drängten, die heimischen Industrien zu schützen. Kritiker argumentieren, dass diese Zölle Verbrauchern und Verbündeten schaden, wobei die Tax Foundation einen Anstieg der Einfuhrpreise um 7% aufgrund der Zölle der Trump-Ära feststellte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht enthält einen ausgewogenen Überblick über die unterschiedlichen Positionen zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten in der Handelspolitik gegenüber China.



