Zwei britischer Teenager, die wegen Vergewaltigung zweier Teenager in Hampshire verurteilt wurden, wurden nach öffentlichem Empörung über ihre anfänglichen nicht-gefängnisstrafigen Strafen zu vier Jahren Jugendhaft verurteilt. Der Unterrichtsrichter hatte sie zu dreijährigen Rehabilitationsbefehlen verurteilt, mit dem Argument, junge Menschen nicht unnötig zu kriminalisieren. Die Entscheidung löste breite Kritik aus, was den Generalstaatsanwalt dazu veranlasste, den Fall an das Berufungsgericht zu verweisen. Die Berufungsrichterin Sue Carr hob die ursprünglichen Strafen auf und erklärte, die Verbrechen seien "so schlimm, dass wir keine andere Wahl haben". Der dritte Angeklagte, der einen der Täter ermutigt hatte, erhielt eine nicht-gefängnisstrafige Strafe.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel formuliert den Fall als eine notwendige Korrektur der wahrgenommenen Justizmilde, die sich an den konservativen Werten der strengen Bestrafung schwerer Verbrechen orientiert.




