Zwei britische Teenager im Alter von 15 Jahren wurden zunächst zu drei Jahren Jugendrehabilitation verurteilt, weil sie zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren in Hampshire, England, vergewaltigt hatten. Der Unterrichtsrichter erklärte, dass das Urteil darauf abzielte, die Minderjährigen nicht unnötig zu kriminalisieren. Das Urteil löste jedoch öffentliche Empörung aus und führte zu einer Überweisung an das Berufungsgericht durch Generalstaatsanwalt Richard Hermer, der die Strafen als "übermäßig nachsichtig" bezeichnete. Auf Berufung kehrte Richterin Sue Carr die ursprüngliche Entscheidung auf und verurteilte die Jugendlichen zu vier Jahren Jugendhaft, wobei sie die Schwere ihrer Handlungen betonte und erklärte, dass der Schaden für die Opfer nicht angemessen erkannt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel formuliert den Fall als eine notwendige Korrektur für die wahrgenommene milde Justiz, die mit konservativen Werten übereinstimmt, die eine strenge Bestrafung für schwere Straftaten, insbesondere bei Minderjährigen, priorisieren.




