Im Juli reduzierten die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Abhängigkeit von der Straße von Hormus für ihre Öl-Exporte erheblich, wobei die Ströme durch die Straße im Vergleich zum Vormonat um über 53% zurückgingen. Diese Verschiebung wurde von erhöhten Öllieferungen aus Fujairah am Golf von Oman begleitet, wobei eine Umgehungs-Pipeline genutzt wurde. Die Verringerung der Exporte aus Hormuz folgte dem Zusammenbruch eines vorübergehenden Abkommens zwischen den USA und dem Iran, was zu erneuten Spannungen und Störungen in der Region führte. Der Schiffsverkehr durch die Straße sank, während der Anteil von Fujairah an den Exporten der VAE auf etwa 66% stieg. Andere Golfländer erlebten auch Rückgänge bei den Exporten von Öl nach Hormuz, obwohl einige, wie Saudi-Arabien und Irak, bescheidene Zunahmen verzeichneten. In der Zwischenzeit nutzt Saudi-Arabien alternative Routen wie die Ost-West-Pipeline, um ihre Exporte angesichts der anhaltenden regionalen Herausforderungen zu bewältigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über Veränderungen der Öl-Exportrouten und zeigt keine eindeutige ideologische Voreingenommenheit.



