Eine Studie von Forschern der Istanbuler Technischen Universität (ITU) zeigt, dass Hitzewellen in der Türkei in den letzten 75 Jahren deutlich häufiger und intensiver geworden sind. Die Forschung hebt anhand von Daten von 1950 bis 2025 hervor, dass die Sommer von 2023 und 2025 die schwersten auf dem Rekord waren, wobei die Hitzewellenintensität schneller als die Durchschnittstemperaturen zunahm. Während 2024 die höchsten Durchschnittstemperaturen im Sommer aufwies, waren die Hitzewellen weniger intensiv als die von 2023 und 2025. Die Studie schreibt diese Veränderungen Faktoren wie atmosphärischen Blockierungsmustern, warmer Luftadvektion und steigenden Meeroberflächentemperaturen zu. Die Forscher warnen vor einem sich verändernden Klimasystem in der Türkei und im östlichen Mittelmeerraum und betonen die Notwendigkeit verbesserter Hitzewellenprognosen und stärkerer Anpassungsstrategien für das Klima. Prognosen deuten darauf hin, dass große Städte wie Istanbul, Ankara und Izmir bis zu 53 Tagen pro Jahr mit Hitzewellen konfrontiert sein könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er berichtet über die Auswirkungen und Prognosen des Klimawandels ohne eine parteiische Haltung einzunehmen und konzentriert sich auf empirische Daten und Expertenanalysen.






