Umweltaktivisten behaupten, dass Wasserunternehmen in England und Wales fünfmal mehr Wasser verlieren, als ein landesweites Schlauchrohrverbot einsparen würde. Untersuchungen von Greenpeace UK zeigen, dass durch Lecks 2,87 Milliarden Liter Wasser pro Tag verloren gehen, was der Füllung von 1.150 olympischen Schwimmbädern entspricht. Im Gegensatz dazu würde ein Gesamtschlauchrohrverbot etwa 577 Millionen Liter täglich oder 4% der Wasserversorgung einsparen. Dieses Problem tritt auf, da Millionen von Einwohnern im Süden Englands vorübergehende Einschränkungen bei der Wassernutzung auferlegt wurden, wo die Verwendung eines Schlauchrohrs jetzt mit Geldstrafen von bis zu 1.000 £ illegal ist.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel befasst sich mit dem Problem der Wasserleckagen und der Einschränkungen der Wassernutzung als Folge systematischer Mängel in der privatisierten Wasserwirtschaft und betont die Fahrlässigkeit der Unternehmen und die unzureichenden Investitionen in die Infrastruktur.






