Der türkische Handelsminister Ömer Bolat traf sich mit dem italienischen Vize-Premierminister Antonio Tajani und Wirtschaftsführern in Rom, um über die Stärkung der Handels- und Produktionsbeziehungen zwischen der Türkei und Italien zu diskutieren. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Schaffung integrierter Lieferketten in Sektoren wie Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Verteidigungs-, Energie- und Fertigungssektoren. Bolat betonte, dass die beiden Nationen für ein gemeinsames Fertigungssystem, insbesondere im Automobilbereich, von wesentlicher Bedeutung sind, und hob die Rolle der Türkei innerhalb der EU-Zollunion hervor. Beide Länder zielen darauf ab, Joint Ventures im Ausland auszuweiten und in aufstrebenden Bereichen wie grüne Energie, Digitalisierung und Gesundheitswesen zusammenzuarbeiten. Italiens ausländische Direktinvestitionen in der Türkei belaufen sich auf 4 Milliarden US-Dollar in 1.645 Unternehmen, während türkische Investitionen in Italien eine Milliarde US-Dollar übersteigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Italien, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




