Der Oberste Rat für Radio und Fernsehen der Türkei (RTÜK) plant, nach Angaben seines Chefs Mehmet Daniş Lizenzen für digitale Plattformen und YouTube-Kanäle zu verlangen. Daniş betonte bei einer Parlamentssitzung, dass Kanäle, die regelmäßig Nachrichten, Diskussionen, Analysen und Straßeninterviews produzieren, eine Lizenzierung benötigen. Er stellte fest, dass die bestehende Gesetzgebung aktualisiert werden muss, um traditionelle TV-Vorschriften an die digitalen Räume anzupassen. RTÜK strebt eine Einnahmebeteiligung von 1,5% von digitalen Verlagen an und arbeitet mit Plattformvertretern zusammen, um einen rechtlichen und technischen Rahmen zu schaffen. Darüber hinaus entwickelt der Rat KI-Tools, um Inhalte auf Hassrede, Urheberrechtsprobleme und ethische Verstöße zu überwachen, und verbessert gleichzeitig sein "Smart Signs"-System zum Schutz von Kindern online.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Regulierungspläne von RTÜK als eine neutrale Aktualisierung der bestehenden Gesetze mit Schwerpunkt auf Sicherheit, Ethik und Compliance.




