Der ehemalige türkische Oppositionsführer Özgür Özel hat erklärt, dass die Vorbereitungen für die mögliche Gründung einer neuen politischen Partei im Gange sind, obwohl jede formelle Maßnahme auf den Abschluss des laufenden Gerichtsverfahrens gegen ihn warten wird. Im Mai hat ein türkisches Gericht den Kongress der Republikanischen Volkspartei (CHP) von 2023 annulliert, der Özel als Vorsitzenden gewählt hatte, unter Berufung auf Verfahrensunregelmäßigkeiten, und Kemal Kilicdaroglu als Vorsitzenden wieder eingesetzt. Özel behauptet, dass die Rechtsmittel gegen diese Entscheidung innerhalb von Wochen abgeschlossen werden könnten, und wenn sie nicht erfolgreich sind, plant er, Ende Juli oder Anfang August eine neue Partei zu gründen. Kritiker argumentieren, dass die Entscheidung des Gerichts politisch motiviert war, als Teil einer breiteren rechtlichen Unterdrückung der CHP, während die Regierung die Unabhängigkeit der Justiz behauptet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven: Er zitiert die Ansichten der Kritiker, dass die Entscheidung des Gerichtshofs politisch motiviert war, und die Behauptung der Regierung, dass die Justiz unabhängig sei.





