Präsident Donald Trump gab am Freitag bekannt, dass er einen Deal zur Steigerung der Rindfleischimporte in die Vereinigten Staaten abgeschlossen hat, um die steigenden Lebensmittelkosten für amerikanische Verbraucher zu senken. Das Abkommen erlaubt es bis zu 300.000 Tonnen Rindfleisch, über einen Zeitraum von 90 Tagen in das Land einzureisen, ohne Zölle zu zahlen.
Nach Angaben von Trump würde die neue Einfuhrpolitik der heimischen Rindfleischindustrie eine Erholung ermöglichen und gleichzeitig sicherstellen, dass importiertes Rindfleisch zu einem Preis verkauft wird, der 25% unter dem aktuellen Marktpreis liegt. Die amerikanische Rinderpopulation ist laut landwirtschaftlicher Forschung tatsächlich stark zurückgegangen und hat ihren niedrigsten Stand seit 75 Jahren erreicht. Der Economic Research Service berichtete Anfang des Jahres, dass die Großhandelspreise für Rindfleisch für diese Saison auf Rekordhöhen blieben.
Anfang dieses Jahres unterzeichnete er eine Exekutivverordnung zur Ausweitung der Rindfleischexporte aus Argentinien in die Vereinigten Staaten. S. Rinderherden, Bedrohungen durch den Schraubwürmer der Neuen Welt und anhaltende Waldbrände in wichtigen Viehproduzierungsregionen. Zu dieser Zeit betonte Trump die Notwendigkeit, ausländischem Einfluss in der amerikanischen Fleischversorgungskette entgegenzuwirken und wies das Justizministerium an, Fleischverpackungsfirmen wegen potenzieller Preisfestsetzungspraktiken zu untersuchen. Er beschrieb diese Maßnahmen als notwendig, um das zu bekämpfen, was er als "ausländisch dominierte Konglomerate" bezeichnete, die angeblich die Preise zum Nachteil der amerikanischen Bauern, Viehzüchter und Familien manipulieren.
Die Untersuchungen konzentrierten sich darauf, ob die großen Fleischverarbeiter in Absprache mit der Inflation der Preise standen, eine Behauptung, die sowohl von Unterstützern als auch von Kritikern auf sich gezogen hat. Der Zeitpunkt der jüngsten Ankündigung von Trump entspricht der wachsenden öffentlichen Besorgnis über die Nahrungsmittelinflation, insbesondere mit der Annäherung an die Zwischenwahlen. Demokratische Kandidaten in mehreren Staaten haben die Erschwinglichkeit zu einem zentralen Thema ihrer Kampagnen gemacht und die finanziellen Belastungen für die Haushalte aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten hervorgehoben. Analysten schlagen vor, dass die Nahrungsmittelpreise, insbesondere für Grundnahrungsmittel wie Rindfleisch, ein zentrales Thema bei der Gestaltung der Stimmen der Wähler in Richtung November werden könnten.
Während Trump argumentiert, dass der Zustrom von günstigerem importiertem Rindfleisch den Verbrauchern zugute kommen wird, warnen einige Branchenanalysten, dass solche Maßnahmen lokale Viehzüchter untergraben könnten, die bereits mit reduzierten Herden und hohen Produktionskosten zu kämpfen haben. Andere fragen sich, ob der versprochene Rabatt von 25% auf importiertes Rindfleisch angesichts der damit verbundenen komplexen Lieferkettendynamik tatsächlich zu niedrigeren Einzelhandelspreisen für Verbraucher führen wird.
Das Weiße Haus reagierte nicht sofort auf Anfragen für Kommentare zur neuen Politik, obwohl Beamte zuvor Skepsis gegenüber der Wirksamkeit einseitiger Handelsmaßnahmen zur Bekämpfung der Inflation geäußert haben.
Angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen könnte das Ergebnis dieser Initiative die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Führung beeinflussen und die Wahlmuster im ganzen Land beeinflussen.
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