Der Artikel diskutiert die Notwendigkeit der Einführung einer Zuckersteuer auf gesüßte Erfrischungsgetränke trotz des internen Chaos im deutschen Finanzministerium. Er argumentiert, dass eine solche Steuer Diabetes verhindern und Fettleibigkeit reduzieren könnte, indem sie diese Produkte weniger erschwinglich macht. Der Autor kritisiert den Rückschritt des SPD-Chefs Lars Klingbeil bei der Einbeziehung künstlicher Süßstoffe in die Steuer, der besagt, dass er über die ursprüngliche Zustimmung des Kabinetts hinausging und keine wissenschaftliche Unterstützung hatte. Der Artikel hebt hervor, dass junge Menschen große Mengen Zucker durch Erfrischungsgetränke konsumieren, die oft die empfohlenen täglichen Grenzen überschreiten. Er verweist auf Modellberechnungen, die das Potenzial zur Verhinderung von Tausenden neuer Typ-2-Diabetesfälle jährlich zeigen. Darüber hinaus wird festgestellt, dass über 100 Länder ähnliche Steuern eingeführt haben, was zu einem verringerten Verbrauch und einem niedrigeren Zuckergehalt in Produkten führt. Der Artikel schließt, indem er die regierende Koalition auffordert, einen gemeinsamen Entwurf für die Steuer zu finalisieren, wobei er die Notwendigkeit der Solidarität bei steigenden rechten Einflüssen betont.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Kommission ist der Auffassung, daß die Einführung einer Zuckersteuer als notwendige Maßnahme im Bereich der öffentlichen Gesundheit, die von wissenschaftlichen Erkenntnissen und internationalen Beispielen gestützt wird, in der Lage ist, die politischen Unsicherheiten und internen Meinungsverschiedenheiten zu berücksichtigen.




