Janneke Schopman wurde Ende 2024 abrupt zum Cheftrainer der deutschen Frauen-Hockey-Nationalmannschaft ernannt, nachdem Valentin Altenburg nach der Niederlage Deutschlands im Viertelfinale bei den Olympischen Spielen in Paris zurückgetreten war. Obwohl sie anfangs bei den Europameisterschaften in Mönchengladbach im Jahr 2025 Silber gewann, endete ihre Amtszeit kurz darauf, als die Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Belgien und den Niederlanden den sechsten Platz belegte. Die Entscheidung, Schopman zu entfernen, wurde von der Deutschen Eishockey-Vereinigung (DHB) als Teil eines längeren Prozesses beschrieben, da Bedenken hinsichtlich ihres Führungsstils und der Unfähigkeit, Einheit innerhalb der Mannschaft zu fördern, geäußert wurden. Schopman hatte Schwierigkeiten, sich an das dezentrale System Deutschlands anzupassen, in dem die Spieler hauptsächlich mit ihren Vereinen trainieren und sich nur für Trainingslager und internationale Spiele versammeln.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über die Trainerwechsel und die Herausforderungen, denen Janneke Schopman gegenübersteht, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.



