Laut dem Büro des nepalesischen Premierministers waren bis Freitag 350 Personen erfolgreich evakuiert worden, während die Bemühungen fortgesetzt wurden, mehr als 100 Menschen, die noch im Tunnel waren, zu befreien. Weitere 533 Einwohner wurden aus den überfluteten Gebieten umgesiedelt.
Die Katastrophe begann mit einem Gletscherkollaps im Langtang Nationalpark nahe der Grenze zwischen Nepal und China, der einen massiven Trümmerfluss und anschließende Überschwemmungen auslöste.
Die Zahl der Todesopfer in Nepal ist laut den jüngsten Schätzungen der Nepal National Disaster Risk Reduction and Management Authority (NDRRMA) und der Nepal Police auf mindestens 538 gestiegen. Auf der chinesischen Seite der Grenze meldeten die Behörden fünf Todesopfer und 558 vermisste Personen. Darüber hinaus werden in Nepal mehr als 1.924 Menschen vermisst, wobei die Associated Press diese Zahlen berichtet.
Seine Kommentare unterstreichen die Schwere des Ereignisses, das internationale Aufmerksamkeit und Sorge auf sich gezogen hat. Die Auswirkungen der Katastrophe erstreckten sich über die menschlichen Opfer hinaus, mit erheblichen Schäden an der Infrastruktur und den lokalen Gemeinschaften. Die Überlebenden wurden mit schweren Maschinen, einschließlich JCBs, an sicherere Orte gebracht, wie in den Aufnahmen aus dem Bezirk Nuwakot zu sehen ist. Das Ausmaß der Zerstörung hat dazu geführt, dass sowohl regionale als auch globale Einheiten um mehr Hilfe und Unterstützung gebeten wurden. Die Trump-Administration versprach 150 Millionen US-Dollar an Hilfsmitteln und entsandte Kriegsschiffe der Marine, um bei den Wiederherstellungsbemühungen zu helfen, obwohl die bisher getroffenen konkreten Maßnahmen unklar sind.
Die Bemühungen, das volle Ausmaß der Katastrophe zu verstehen, werden fortgesetzt, mit laufenden Such- und Rettungseinsätzen sowohl in Nepal als auch in Tibet. Die Komplexität des Geländes und die schiere Kraft der Schlammlawine haben diese Bemühungen besonders herausfordernd gemacht.
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