Auf der Halbinsel Pelješac in Kroatien brach ein Feuer aus und verzehrte eine Kirche im Dorf Potomje in der Nähe der Siedlung Kuna Pelješka. Das Feuer, das in der Nähe von Wohngebieten begann, wurde durch starke Winde verschärft, die häufig die Richtung wechseln und die Feuerwehrbemühungen erschweren. Nach Angaben der lokalen Behörden begann das Feuer am Donnerstagabend und breitete sich schnell durch Grasland, niedrige Vegetation und Kiefernwald aus. Am frühen Freitagmorgen hatten die Flammen die Kirche in Potomje erreicht und sie zu Ruinen gemacht.
Der Kommandant der Feuerwehr des Kreises Dubrovnik-Neretva, Stjepan Simović, bezeichnete die Situation als sehr ernst. Er stellte fest, dass die Nähe der Häuser zur Brandzone das Risiko für Eigentum und Leben erhöht. Lokale Medien berichteten, dass Feuerwehrleute aus der Region Pelješac von Einheiten des Kreises und der nationalen Interventionsstelle mit Sitz in Dubrovnik unterstützt wurden. Zusätzliche Ressourcen wurden eingesetzt, nachdem Beamte des kroatischen Verteidigungsministeriums bestätigt hatten, dass vier Canadair-Flugzeuge, die ursprünglich zur Bekämpfung von Bränden im Gebiet von Omis eingesetzt wurden, nach Pelješac umgeleitet wurden.
Der kroatische Automobilclub (HAK) berichtete, dass der Brand den Verkehr auf der Staatsstraße DC414 zwischen Prizdrina und Potomje gestört hat. Derzeit gibt es keine Umwege, was den Zugang für Bewohner und Rettungsdienste weiter erschwert. Anfang der Woche hatte ein weiterer Brand in einem anderen Teil der Halbinsel ausgebrochen. Dieser Vorfall wurde kurz nach Mitternacht am Donnerstag unterdrückt, aber der jüngste Brand hat sich als viel schwerwiegender und weit verbreitet erwiesen.
Die Bewohner des betroffenen Gebiets haben ihre Besorgnis über die schnelle Ausbreitung des Feuers und die potenzielle Bedrohung für ihre Häuser geäußert. Einige haben vorübergehend evakuiert, während andere an Ort und Stelle bleiben und sich auf die Bemühungen der lokalen und nationalen Feuerwehrteams verlassen. Die Situation hat die Aufmerksamkeit der regionalen Behörden auf sich gezogen, die die Entwicklungen genau beobachten. Die Rettungsdienste arbeiten weiterhin rund um die Uhr, um zu verhindern, dass sich das Feuer weiter in besiedelte Gebiete ausbreitet.
Die Kombination aus trockener Vegetation und hohen Temperaturen hat ideale Bedingungen für eine schnelle Ausbreitung des Feuers geschaffen. Trotz dieser Herausforderungen ist es den Mannschaften gelungen, an wichtigen Orten Brandschutzmittel zu etablieren, um den Schaden zu begrenzen. Die unberechenbaren Windmuster bedeuten jedoch, dass plötzlich neue Fronten entstehen können, die eine ständige Wachsamkeit und Anpassung der Einsatzgruppen erfordern.
Die Auswirkungen dieses Feuers werden wahrscheinlich in den kommenden Tagen beurteilt, mit langfristigen Folgen, die sich möglicherweise sowohl auf die Umwelt als auch auf die lokale Infrastruktur auswirken.
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