In Greifenstein, im Lahn-Dill-Kreis, wird eine heftige Debatte über Wolfsrisse und geplante Abschüsse von zwei Wölfen ausgelöst. Ein Outdoor-Zentrum-Betreuer berichtet von neun verschleppten Schafen, die vermutlich von Wölfen gerissen wurden. Im Juni gab es einen Streit zwischen Jägern, Landwirten und Behörden über den Umgang mit Wölfen. Die Bürgermeisterin Marion Sander betont ihre Neutralität und warnt vor Konflikten. Der hessische Wolfsmanagementplan legt fest, dass bis Ende Oktober zwei Jungwölfe abgeschossen werden. Drei Organisationen dürfen jedoch Eilanträge eingereicht haben, um die Abschüsse zu blockieren, wobei die Durchführung der Pläne vorerst unterbrochen bleibt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Debatte um Wolfsabschüsse neutral, indem er sowohl die Positionen der Landwirte und Jäger als auch die Befürworter der Wolfschutzorganisationen abbildet.




