Die dreifache Sperre der staatlichen Renten im Vereinigten Königreich, die jährliche Erhöhungen auf der Grundlage der höchsten Inflationsrate, des Lohnwachstums oder 2,5% gewährleistet, steht aufgrund steigender Kosten vor Reformforderungen. Der Ökonom Paul Johnson, ehemals vom Institute for Fiscal Studies, argumentiert, dass die Politik nicht nachhaltig ist und prognostiziert, dass sie einen wachsenden Anteil des nationalen Haushalts verbrauchen wird. 2011 von Kanzler George Osborne eingeführt, hat sich die dreifache Sperre als viel kostspieliger erwiesen als erwartet, wobei die Prognosen zeigen, dass sie bis 2030 jährlich 15,5 Milliarden Pfund kosten wird und bis 2075 9% des BIP erreichen wird. Trotz Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit haben die großen politischen Parteien es vermieden, Änderungen vorzuschlagen, da sie Angst vor Rückschlägen älterer Wähler haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wirtschaftliche Argumente und Expertenmeinungen, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.




