Der Artikel vergleicht die Entwicklungstrajektoren der Philippinen und Indonesiens und konzentriert sich auf die Auswirkungen des Verhaltens der Elite und der illegalen Finanzströme (IFFs) auf die wirtschaftlichen Ergebnisse. Er stellt fest, dass die Philippinen einst eine der entwickelteren Nationen in Südostasien waren, aber nach den 1960er Jahren hinter Indonesien zurückfielen. Der Autor schreibt diese Divergenz unterschiedlichen Strategien der Eliten zu: Indonesische Eliten investierten in nationale Infrastruktur wie Gesundheitswesen und Bildung, während philippinische Eliten zunehmend Vermögen ins Ausland verlegten, insbesondere in die USA. Dies führte zu massiven IFFs, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass zwischen 1960 und 2011 über 133 Milliarden US-Dollar illegal aus den Philippinen überwiesen wurden. Im Gegensatz dazu werden Indonesiens IFFs weitgehend von multinationalen Unternehmen im Bergbausektor getrieben, die insgesamt 10,5% der IFFs ausmachen. Während beide Länder mit Korruption konfrontiert sind, argumentiert der Artikel, dass die Richtung der illegalen Reinvestition gegenüber einer Flucht einen größeren Einfluss auf die Entwicklungsergebnisse hatte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Frage des Verhaltens der Elite und der IFFs als eine systematische Kritik an kapitalistischen Strukturen und den negativen Auswirkungen der von der Elite angetriebenen Kapitalflucht.





