Aktivisten warnen davor, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union nachahmen könnte, indem es mit den Taliban über die Abschiebung afghanischer Asylbewerber, denen der Status verweigert wurde, verhandelt. Die EU führte kürzlich Gespräche mit den "De-Facto-Behörden" Afghanistans, den Taliban, um über die Abschiebung von Personen zu diskutieren, die Verbrechen begangen haben oder als gefährlich gelten. Obwohl die EU die Taliban nicht als die legitime Regierung Afghanistans anerkennt, führte die EU diese Gespräche durch, die nach Ansicht der Kritiker das Regime legitimieren und riskieren, es zu ermutigen. Das Vereinigte Königreich erkennt die Taliban ebenfalls nicht an, obwohl sein Innenminister, Shabana Mahmood, die Rückkehr von gescheiterten Asylbewerbern nach Afghanistan nicht ausgeschlossen hat. Während während der Gespräche zwischen der EU und den Taliban keine formelle Vereinbarung erzielt wurde, erwähnte ein Vertreter der Taliban die mögliche Wiederaufnahme der konsularischen Dienste und die Bemühungen um Vertrauensbildung. Kritiker, darunter der ehemalige afghanische Politiker Fawzia Koofi, argumentieren, dass der Einsatz solcher Opferungen durch britische Soldaten, die in Afghanistan gestorben sind, untergrabiert.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In diesem Artikel wird das Engagement der EU mit den Taliban als umstritten bezeichnet und die Bedenken von Aktivisten und Politikern wie Fawzia Koofi hervorgehoben, wobei die Risiken der Legitimierung eines Regimes, das der Verletzung der Menschenrechte beschuldigt wird, hervorgehoben werden.






